Bereits im letzten Jahr 2018 wurde WordPress von circa 60 Prozent aller auf einem CMS basierenden Websites genutzt. Im Verhältnis zu allen Websites ist dies ein Anteil von 30 %, mit weiterhin steigender Tendenz. Nicht zuletzt ein Grund, potentielle Plugins für die Suchmaschinenoptimierung für dieses weit verbreitete CMS unter die Lupe zu nehmen.

Das große Netzwerk und die große Anzahl an Nutzern erzeugen nämlich eine große Anzahl an Plugins. Viele davon versprechen eine „kinderleichte“ Steuerung des SEO. Leider sind viele Plugins in ihrer Nutzung eingeschränkt oder funktionieren nicht in dem Umfang, wie sie es sollten. Wir helfen dabei, Licht ins Dunkel zu bringen und verraten, welche Plugins für WordPress wirklich weiterhelfen!

Yoast SEO – das Must-have-Plugin?

Das Plugin Yoast SEO wird von zahlreichen Usern quasi als Must-have-Plugin bezeichnet. Doch womit verdient es sich diese Auszeichnung? Eines vorweg: das Yoast-Plugin bietet wirklich zahlreiche Möglichkeiten für die Suchmaschinenoptimierung in WP. Es verbindet eine Vielzahl von Funktionen und erspart somit die mühselige Installation von einzelnen Plugins. Dies gilt sogar für die kostenlose Version.

Eine der am häufigsten verwendeten Funktionen dürfte dabei die Bearbeitung der Meta-Daten sein. Per Klick lassen sich jeder beliebigen URL individuelle Meta-Daten zuweisen. Die Funktion Massenbearbeitung sorgt zudem für eine schnelle Optimierung einer kompletten Domain. Somit spart man Zeit bei dieser grundlegenden SEO-Maßnahme und behält obendrein stets die Übersicht.

Weitere Funktionen von Yoast SEO sind:

  • Die Möglichkeit zur Bearbeitung von Permalinks
  • Die Bearbeitungsmöglichkeit der robots.txt und der .htaccess
  • Die Erstellung einer XML-Sitemap mit regelmäßiger automatischer Aktualisierung
  • Die Lesbarkeitsprüfung von Texten anhand mehrerer Kennzahlen
  • Eine Keyword-Suche und die darauf basierende Optimierung der jeweiligen Inhalte
  • Breadcrumbs erstellen

Neben diesen Funktionen bietet die Premium Version für 69 Euro weitere Optimierungsmaßnahmen. Dazu zählen konkrete Vorschläge zum Setzen von internen Verlinkungen, das Optimieren von Social Media Snippets und die SEO-Analyse von Texten auf bis zu 5 Keywords.

Die wohl mächtigste Funktion in der Premium-Variante ist aber der Redirect Manager. Mit ihm lassen
sich Weiterleitungen von URLs bequem im Backend setzen.

WP Rocket für schnelle Ladezeiten

Insbesondere seit dem vergangenen Jahr und dem Ausrollen des Mobil-First-Index durch Google hat die Ladezeitenoptimierung von Websites an enormer Bedeutung gewonnen. Glücklicherweise gibt es auch in diesem Fall Tools, die einem in WP die Arbeit erleichtern.

Dazu zählt das Plugin WP Rocket, welches eines der bekanntesten Cache-Plugins auf dem Markt ist. Es generiert ein statisches HTML Ihrer Domain, welche auf der Festplatte des Users bei dessen Besuch abgelegt wird. Die Ladezeit wird bei einem folgenden Besuch deutlich beschleunigt, da der Cache eine Datenbankabfrage ersetzt. Für weitere Geschwindigkeitssteigerung kann ein Lazyload eingebaut werden, zudem lassen sich CSS und JavaScript-Dateien zusammenfassen. Lazyload sorgt insbesondere bei Domains mit vielen Bildern für eine schnellere Ladezeiten, da sie erst dann geladen werden, sobald der User sie betrachtet. Die einfache Bedienung und der offensichtliche Geschwindigkeitsboost machen das WP Rocket zu einem idealen SEO-Plugin.

Broken Link Checker gegen Rankingverluste

Tote Links sind ein häufig auftretendes Problem, welches leider deutliche Auswirkung auf die SEO-Power einer Domain haben kann. An dieser Stelle kann der Broken Link Checker wahre Wunder wirken.

Bei auftretenden 404-Fehlern erhält man direkt eine Nachricht oder eine E-Mail mit dem jeweiligen gefundenen Broken Link. Dabei werden Bilder, Links oder Redirects geprüft – egal ob intern oder extern. Diese Links können im Tool bequem angepasst werden, somit hat man einen idealen Helfer zur Hand, um Rankingverluste zu vermeiden.

All in One SEO Pack

Ähnlich wie das Yoast-Plugin vereint das All in One SEO Pack eine große Anzahl von wichtigen Funktionen. So lassen sich problemlos Meta-Daten anpassen und Duplicate Content erkennen. Des Weiteren haben Sie einen Support für AMP und Google Analytics.

Weitere Funktionen umfassen etwa das Erstellen von XML-Sitemaps oder das Setzen von Canonicals. Auch für das All in One SEO Pack gibt es eine bezahlbare Pro-Version. Diese gibt es noch in mehreren Unterversionen, welche aktuell zwischen 97$ und 699$ liegen, wobei die teure Version für Agenturen
geeignet ist. Diese Version bietet den Vorteil:

  • schneller geupdated zu werden
  • User erhalten besseren Support und
  • weitere Funktionen für fortgeschrittene Benutzer

Das Plugin bietet viele nützliche Funktionen für Ihr SEO. An dieser Stelle sollte aber erwähnt werden, dass es keinen Sinn macht, das All in One SEO Pack und das Yoast Plugin gemeinsam zu verwenden. Beide Plugins bieten einen fast deckungsgleichen Leistungsumfang.

301-Weiterleitungen mit dem Tool „Redirection“

Das Ändern von Permalinks kann zu ärgerlichen Verwirrungen auf der eigenen Seite führen. Abhilfe schaffen 301-Weiterleitungen, welche sich bequem über das Tool Redirection setzen lassen. Insbesondere bei großen Domains spart man sich so die Mühe, Redirects händisch zu setzen. Und als weiterer Bonus: das Plugin ist kostenlos und wird regelmäßig geupdated.

EWWW Image Optimizer

Wir hatten es bereits weiter oben im Text thematisiert: Will man schnellere Ladezeiten schaffen, bedarf es auch optimierter Bilder. Das Plugin EWWW Image Optimizer hilft Ihnen dabei, bereits vorhandene Bilder, aber auch aktuelle Uploads möglichst kompakt in Bezug auf die Dateigröße zu halten. Selbstverständlich ohne Qualitätsverlust. Die Optimierung läuft automatisch ab und funktioniert problemlos für PNG und JPG-Dateien.

So wird die Website-Optimierung innerhalb der WordPress-Backends abermals ein Stück weiter erleichtert. Aber all die vorgestellten Plugins sind nur ein kleiner Auszug aus einer Vielzahl. Sie stellen eine übersichtliche Auswahl an möglichen Plugins dar, die die große WordPress-Community bereithält. Mit den vorgeschlagenen Plugins sollte man aber für die wichtigsten SEO-Bereiche gerüstet sein.

Ein letzter Tipp: Man sollte es mit der Installation von Plugins nicht übertreiben, man muss nicht jeden Mausklick automatisieren. Zumal Plugins, die gar nicht benötigt werden, Websites unnötig aufblähen – auch hier liegt das Augenmerk wieder auf dem Page Speed. Denn jedes Plugin geht mit Code für die Seite einher; Code, der beim Ladevorgang gelesen werden muss.

So gesehen optimiert man den Page Speed nicht nur mittels nützlicher Plugins, sondern auch durch den bedachten Einsatz von möglicherweise verzichtbaren.

fusion_dropcap color=““ boxed=“yes“ boxed_radius=“50%“ class=““ id=““]B[/fusion_dropcap]ereits im letzten Jahr 2018 wurde WordPress von circa 60 Prozent aller auf einem CMS basierenden Websites genutzt. Im Verhältnis zu allen Websites ist dies ein Anteil von 30 %, mit weiterhin steigender Tendenz. Nicht zuletzt ein Grund, potentielle Plugins für die Suchmaschinenoptimierung für dieses weit verbreitete CMS unter die Lupe zu nehmen.

Das große Netzwerk und die große Anzahl an Nutzern erzeugen nämlich eine große Anzahl an Plugins. Viele davon versprechen eine „kinderleichte“ Steuerung des SEO. Leider sind viele Plugins in ihrer Nutzung eingeschränkt oder funktionieren nicht in dem Umfang, wie sie es sollten. Wir helfen dabei, Licht ins Dunkel zu bringen und verraten, welche Plugins für WordPress wirklich weiterhelfen!

Yoast SEO – das Must-have-Plugin?

Das Plugin Yoast SEO wird von zahlreichen Usern quasi als Must-have-Plugin bezeichnet. Doch womit verdient es sich diese Auszeichnung? Eines vorweg: das Yoast-Plugin bietet wirklich zahlreiche Möglichkeiten für die Suchmaschinenoptimierung in WP. Es verbindet eine Vielzahl von Funktionen und erspart somit die mühselige Installation von einzelnen Plugins. Dies gilt sogar für die kostenlose Version.

Eine der am häufigsten verwendeten Funktionen dürfte dabei die Bearbeitung der Meta-Daten sein. Per Klick lassen sich jeder beliebigen URL individuelle Meta-Daten zuweisen. Die Funktion Massenbearbeitung sorgt zudem für eine schnelle Optimierung einer kompletten Domain. Somit spart man Zeit bei dieser grundlegenden SEO-Maßnahme und behält obendrein stets die Übersicht.

Weitere Funktionen von Yoast SEO sind:

  • Die Möglichkeit zur Bearbeitung von Permalinks
  • Die Bearbeitungsmöglichkeit der robots.txt und der .htaccess
  • Die Erstellung einer XML-Sitemap mit regelmäßiger automatischer Aktualisierung
  • Die Lesbarkeitsprüfung von Texten anhand mehrerer Kennzahlen
  • Eine Keyword-Suche und die darauf basierende Optimierung der jeweiligen Inhalte
  • Breadcrumbs erstellen

Neben diesen Funktionen bietet die Premium Version für 69 Euro weitere Optimierungsmaßnahmen. Dazu zählen konkrete Vorschläge zum Setzen von internen Verlinkungen, das Optimieren von Social Media Snippets und die SEO-Analyse von Texten auf bis zu 5 Keywords.

Die wohl mächtigste Funktion in der Premium-Variante ist aber der Redirect Manager. Mit ihm lassen
sich Weiterleitungen von URLs bequem im Backend setzen.

WP Rocket für schnelle Ladezeiten

Insbesondere seit dem vergangenen Jahr und dem Ausrollen des Mobil-First-Index durch Google hat die Ladezeitenoptimierung von Websites an enormer Bedeutung gewonnen. Glücklicherweise gibt es auch in diesem Fall Tools, die einem in WP die Arbeit erleichtern.

Dazu zählt das Plugin WP Rocket, welches eines der bekanntesten Cache-Plugins auf dem Markt ist. Es generiert ein statisches HTML Ihrer Domain, welche auf der Festplatte des Users bei dessen Besuch abgelegt wird. Die Ladezeit wird bei einem folgenden Besuch deutlich beschleunigt, da der Cache eine Datenbankabfrage ersetzt. Für weitere Geschwindigkeitssteigerung kann ein Lazyload eingebaut werden, zudem lassen sich CSS und JavaScript-Dateien zusammenfassen. Lazyload sorgt insbesondere bei Domains mit vielen Bildern für eine schnellere Ladezeiten, da sie erst dann geladen werden, sobald der User sie betrachtet. Die einfache Bedienung und der offensichtliche Geschwindigkeitsboost machen das WP Rocket zu einem idealen SEO-Plugin.

Broken Link Checker gegen Rankingverluste

Tote Links sind ein häufig auftretendes Problem, welches leider deutliche Auswirkung auf die SEO-Power einer Domain haben kann. An dieser Stelle kann der Broken Link Checker wahre Wunder wirken.

Bei auftretenden 404-Fehlern erhält man direkt eine Nachricht oder eine E-Mail mit dem jeweiligen gefundenen Broken Link. Dabei werden Bilder, Links oder Redirects geprüft – egal ob intern oder extern. Diese Links können im Tool bequem angepasst werden, somit hat man einen idealen Helfer zur Hand, um Rankingverluste zu vermeiden.

All in One SEO Pack

Ähnlich wie das Yoast-Plugin vereint das All in One SEO Pack eine große Anzahl von wichtigen Funktionen. So lassen sich problemlos Meta-Daten anpassen und Duplicate Content erkennen. Des Weiteren haben Sie einen Support für AMP und Google Analytics.

Weitere Funktionen umfassen etwa das Erstellen von XML-Sitemaps oder das Setzen von Canonicals. Auch für das All in One SEO Pack gibt es eine bezahlbare Pro-Version. Diese gibt es noch in mehreren Unterversionen, welche aktuell zwischen 97$ und 699$ liegen, wobei die teure Version für Agenturen
geeignet ist. Diese Version bietet den Vorteil:

  • schneller geupdated zu werden
  • User erhalten besseren Support und
  • weitere Funktionen für fortgeschrittene Benutzer

Das Plugin bietet viele nützliche Funktionen für Ihr SEO. An dieser Stelle sollte aber erwähnt werden, dass es keinen Sinn macht, das All in One SEO Pack und das Yoast Plugin gemeinsam zu verwenden. Beide Plugins bieten einen fast deckungsgleichen Leistungsumfang.

301-Weiterleitungen mit dem Tool „Redirection“

Das Ändern von Permalinks kann zu ärgerlichen Verwirrungen auf der eigenen Seite führen. Abhilfe schaffen 301-Weiterleitungen, welche sich bequem über das Tool Redirection setzen lassen. Insbesondere bei großen Domains spart man sich so die Mühe, Redirects händisch zu setzen. Und als weiterer Bonus: das Plugin ist kostenlos und wird regelmäßig geupdated.

EWWW Image Optimizer

Wir hatten es bereits weiter oben im Text thematisiert: Will man schnellere Ladezeiten schaffen, bedarf es auch optimierter Bilder. Das Plugin EWWW Image Optimizer hilft Ihnen dabei, bereits vorhandene Bilder, aber auch aktuelle Uploads möglichst kompakt in Bezug auf die Dateigröße zu halten. Selbstverständlich ohne Qualitätsverlust. Die Optimierung läuft automatisch ab und funktioniert problemlos für PNG und JPG-Dateien.

So wird die Website-Optimierung innerhalb der WordPress-Backends abermals ein Stück weiter erleichtert. Aber all die vorgestellten Plugins sind nur ein kleiner Auszug aus einer Vielzahl. Sie stellen eine übersichtliche Auswahl an möglichen Plugins dar, die die große WordPress-Community bereithält. Mit den vorgeschlagenen Plugins sollte man aber für die wichtigsten SEO-Bereiche gerüstet sein.

Ein letzter Tipp: Man sollte es mit der Installation von Plugins nicht übertreiben, man muss nicht jeden Mausklick automatisieren. Zumal Plugins, die gar nicht benötigt werden, Websites unnötig aufblähen – auch hier liegt das Augenmerk wieder auf dem Page Speed. Denn jedes Plugin geht mit Code für die Seite einher; Code, der beim Ladevorgang gelesen werden muss.

So gesehen optimiert man den Page Speed nicht nur mittels nützlicher Plugins, sondern auch durch den bedachten Einsatz von möglicherweise verzichtbaren.

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