Bald 15 Jahre ist es her, dass Google mit dem Nofollow-Linkattribut die SEO-Welt aufhorchen ließ. Im Jahr 2019 geschieht das nun wieder. Google hat die Einführung neuer Linkattribute angekündigt – und kurz darauf auch schon (teilweise) umgesetzt. Es handelt sich um die Attribute „ugc“, „sponsored“ und – weiterhin, aber im Sinn verändert – „nofollow“.

Die neuen Auszeichnungen werden zukünftig in den Suchalgorithmus mit einfließen, wie Google verkündete.

„Today, we’re announcing two new link attributes that provide webmasters with additional ways to identify to Google Search the nature of particular links.

(…)

When nofollow was introduced, Google would not count any link marked this way as a signal to use within our search algorithms. This has now changed. All the link attributes — sponsored, UGC and nofollow — are treated as hints about which links to consider or exclude within Search. We’ll use these hints — along with other signals — as a way to better understand how to appropriately analyze and use links within our systems.“

Google Webmaster Central Blog

Die Änderung ist relevant für die Suchmaschinenoptimierung, denn sie bedingt das Linkprofil jeder Website. Die Attribute geben der Suchmaschine einen Hinweis, wie die Verlinkungen zu bewerten sind. Dementsprechend groß war die Resonanz in der SEO-Community.

https://twitter.com/googlewmc/status/1177279124278321152?ref_src=twsrc%5Etfw

Der Googlebot wird ab dem 1. März 2020 den Links folgen. Es bleibt dementsprechend genug Zeit, sich an die neue Situation anzupassen. Jedoch sollen Links bereits seit dem 15. September 2019 mit „sponsored“, „ugc“ und „nofollow“ versehen werden. Doch in Panik muss deswegen niemand verfallen.

Bereits in der Vergangenheit gesetzte Links können unverändert bestehen bleiben, nachträgliche Anpassungen sind nicht notwendig. Google wird künftig lediglich neu gesetzte Links auf deren Linkattribute überprüfen und auf dieser Grundlage bewerten.

Veränderte Einordnung des „nofollow“-Attributs

Bislang war das „nofollow“-Linkattribut – seinerzeit die Lösung für überhandnehmenden Link-Spam – als klare Anweisung für die Suchmaschine zu verstehen. Den so ausgezeichneten Links sollte/musste nicht gefolgt werden. Das hat sich nun geändert, die Auszeichnung ist nun lediglich ein „Hinweis“ für die Suchmaschine, so Google.

Die Umstellung erfolgte aus Googles Bestreben heraus, die im Netz vorhandenen Verlinkungen und daraus resultierenden Dependenzen besser analysieren und interpretieren zu können. Dafür muss aber auch das „nofollow“-Attribut in die Bewertung mit einfließen.

UGC und Sponsored und deren Bedeutung

Zusätzlich zum sinnveränderten „nofollow“-Attribut wird es zwei gänzlich neue Auszeichnung geben: „sponsored“ und „ugc“.

Was sind Sponsored Links?

Links, die mit „sponsored“ auszuzeichnen sind, haben werbenden Charakter. Es sind Verlinkungen, die im Rahmen von Anzeigen, Sponsoring oder anderen Vergütungsvereinbarungen erstellt wurden. Das betrifft auch im Rahmen des Linkaufbaus eingekaufte Verlinkungen. Diese müssen künftig nicht mehr mit „nofollow“ oder eben gar keiner Auszeichnung versehen werden, sondern sind als ebenjene Sponsoren-Links zu markieren.

Was sind UGC-Links?

UGC – das steht für User Generated Content. Zu Deutsch heißt das so viel wie: Content, der von Nutzern erzeugt wurde. Werden Links also innerhalb von nutzergeneriertem Inhalt platziert, benötigen diese die „ugc“-Auszeichnung.

User-erzeugter Content: Google meint damit wohl hauptsächlich Foreninhalte und Kommentare, sei es in Blogs, Nachrichtenbeiträgen oder generell auf Websites.

Warum man die neuen Linkauszeichnungen verwenden sollte

Google selbst sagt zwar im Google-Webmaster-Blogbeitrag, dass es keine negativen Auswirkungen für eine verlinkte Website haben wird, sollten die neuen Linkattribute falsch verwendet werden. Es gäbe keine falschen Attribute, nur würde ein Link bei falscher Auszeichnung möglicherweise nicht als Credit für eine Seite zählen.

Jedoch ist genau das der Punkt. Die Suchmaschine führt so eine weitgreifende Neuerung nicht umsonst ein. Da die neuen Linkauszeichnungen langfristig die Grundlage für die Bewertung eines Linkprofils darstellen werden, sollte man von nun an auch dementsprechend verlinken. Und warum auch nicht, die Meta-Anweisungen rel=“sponsored“, rel=“ugc“ und rel=“nofollow“ sind schnell einer Verlinkung hinzugefügt.

Diese Meta-Anweisungen sollten von nun an also eher häufiger im Netz anzutreffen sein.

Bald 15 Jahre ist es her, dass Google mit dem Nofollow-Linkattribut die SEO-Welt aufhorchen ließ. Im Jahr 2019 geschieht das nun wieder. Google hat die Einführung neuer Linkattribute angekündigt – und kurz darauf auch schon (teilweise) umgesetzt. Es handelt sich um die Attribute „ugc“, „sponsored“ und – weiterhin, aber im Sinn verändert – „nofollow“.

Die neuen Auszeichnungen werden zukünftig in den Suchalgorithmus mit einfließen, wie Google verkündete.

„Today, we’re announcing two new link attributes that provide webmasters with additional ways to identify to Google Search the nature of particular links.

(…)

When nofollow was introduced, Google would not count any link marked this way as a signal to use within our search algorithms. This has now changed. All the link attributes — sponsored, UGC and nofollow — are treated as hints about which links to consider or exclude within Search. We’ll use these hints — along with other signals — as a way to better understand how to appropriately analyze and use links within our systems.“

Google Webmaster Central Blog

Die Änderung ist relevant für die Suchmaschinenoptimierung, denn sie bedingt das Linkprofil jeder Website. Die Attribute geben der Suchmaschine einen Hinweis, wie die Verlinkungen zu bewerten sind. Dementsprechend groß war die Resonanz in der SEO-Community.

https://twitter.com/googlewmc/status/1177279124278321152?ref_src=twsrc%5Etfw

Der Googlebot wird ab dem 1. März 2020 den Links folgen. Es bleibt dementsprechend genug Zeit, sich an die neue Situation anzupassen. Jedoch sollen Links bereits seit dem 15. September 2019 mit „sponsored“, „ugc“ und „nofollow“ versehen werden. Doch in Panik muss deswegen niemand verfallen.

Bereits in der Vergangenheit gesetzte Links können unverändert bestehen bleiben, nachträgliche Anpassungen sind nicht notwendig. Google wird künftig lediglich neu gesetzte Links auf deren Linkattribute überprüfen und auf dieser Grundlage bewerten.

Veränderte Einordnung des „nofollow“-Attributs

Bislang war das „nofollow“-Linkattribut – seinerzeit die Lösung für überhandnehmenden Link-Spam – als klare Anweisung für die Suchmaschine zu verstehen. Den so ausgezeichneten Links sollte/musste nicht gefolgt werden. Das hat sich nun geändert, die Auszeichnung ist nun lediglich ein „Hinweis“ für die Suchmaschine, so Google.

Die Umstellung erfolgte aus Googles Bestreben heraus, die im Netz vorhandenen Verlinkungen und daraus resultierenden Dependenzen besser analysieren und interpretieren zu können. Dafür muss aber auch das „nofollow“-Attribut in die Bewertung mit einfließen.

UGC und Sponsored und deren Bedeutung

Zusätzlich zum sinnveränderten „nofollow“-Attribut wird es zwei gänzlich neue Auszeichnung geben: „sponsored“ und „ugc“.

Was sind Sponsored Links?

Links, die mit „sponsored“ auszuzeichnen sind, haben werbenden Charakter. Es sind Verlinkungen, die im Rahmen von Anzeigen, Sponsoring oder anderen Vergütungsvereinbarungen erstellt wurden. Das betrifft auch im Rahmen des Linkaufbaus eingekaufte Verlinkungen. Diese müssen künftig nicht mehr mit „nofollow“ oder eben gar keiner Auszeichnung versehen werden, sondern sind als ebenjene Sponsoren-Links zu markieren.

Was sind UGC-Links?

UGC – das steht für User Generated Content. Zu Deutsch heißt das so viel wie: Content, der von Nutzern erzeugt wurde. Werden Links also innerhalb von nutzergeneriertem Inhalt platziert, benötigen diese die „ugc“-Auszeichnung.

User-erzeugter Content: Google meint damit wohl hauptsächlich Foreninhalte und Kommentare, sei es in Blogs, Nachrichtenbeiträgen oder generell auf Websites.

Warum man die neuen Linkauszeichnungen verwenden sollte

Google selbst sagt zwar im Google-Webmaster-Blogbeitrag, dass es keine negativen Auswirkungen für eine verlinkte Website haben wird, sollten die neuen Linkattribute falsch verwendet werden. Es gäbe keine falschen Attribute, nur würde ein Link bei falscher Auszeichnung möglicherweise nicht als Credit für eine Seite zählen.

Jedoch ist genau das der Punkt. Die Suchmaschine führt so eine weitgreifende Neuerung nicht umsonst ein. Da die neuen Linkauszeichnungen langfristig die Grundlage für die Bewertung eines Linkprofils darstellen werden, sollte man von nun an auch dementsprechend verlinken. Und warum auch nicht, die Meta-Anweisungen rel=“sponsored“, rel=“ugc“ und rel=“nofollow“ sind schnell einer Verlinkung hinzugefügt.

Diese Meta-Anweisungen sollten von nun an also eher häufiger im Netz anzutreffen sein.

Über den Autor

Posted by
SEO ist spannend, SEO macht Spaß! Das darf ich als erfahrener SEO Analyst bei meiner täglichen Arbeit in Stuttgart stets aufs Neue erfahren. Seit meinem (durchaus fachfremden) Studium der Politik- und Sozialwissenschaften habe ich mich dem Thema verschrieben und mittlerweile einige Jahre im SEO-Bereich auf dem Buckel. Als Autor unseres Blogs möchte ich unseren Lesern das weite Feld der Suchmaschinenoptimierung näherbringen.
Hat dir der Beitrag gefallen? Bewerte uns!
[Gesamt: 2 Durchschnitt: 4.5]