Was war das für ein seltsames Jahr 2020? Nicht nur für das Online-Marketing – auf der ganzen Welt wurde der Alltag für ausnahmslos alle Menschen neu definiert. Der Grund: natürlich die globale Corona-Pandemie. Plötzlich wird von überall aus dem Home-Office gearbeitet. Hefe, Toilettenpapier und Mehl sind zeitweise restlos ausverkauft. (Seit der Netflix-Serie „Das Damengambit“ sind es übrigens die Schachbretter – ein weiteres Kuriosum des Jahres 2020).

Aber 2020 war nicht nur Corona. Was das Jahr für das Online-Marketing bereit hielt, erfährt man in unserem Artikel.

Die Google-Suchtrends 2020 – von Corona bis Wendler

Wenn man das Jahr Revue passieren lässt, darf natürlich ein Blick auf die Google-Suchtrends nicht fehlen. Was hat die Menschen (neben dem einen leidigen Thema) beschäftigt?

Eine Antwort: In keinem anderen Jahr wurde so oft nach Rezepten für Sauerteigbrot gesucht!

Eine andere Antwort: Der Bald-US-Präsident Joe Biden ist für die Menschen in Deutschland ähnlich interessant wie Nordkoreas Kim Jong-un oder die Wendlers (Laura Müller und Michael).

Die Google-Suchtrends im Jahr 2020. Corona dominiert.

Quelle: Google

Was die Deutschen 2020 sonst noch beschäftigt hat? Zum Beispiel die Frage, warum Xavier Naidoo bei DSDS ist. Oder wo denn eigentlich Donald Duck wohnt.

Die Wo- und Warum-Fragen in der Google-Suche 2020.

Quelle: Google

Alle Daten rund um die Trends in der Google-Suche im Jahr 2020 können unter https://trends.google.com/trends/yis/2020/DE/ aufgerufen werden.

Datenschutz und politische Entscheidungen

Spätestens seit diesem Jahr 2020 verfolgt die User auf nahezu jeder Website die Aufforderung, der Cookie-Speicherung zuzustimmen. Dies geschieht in der Regel über einen Cookie-Consent-Banner. Der Grund liegt in neuen EU-Datenschutzrichtlinien. Gemäß diesen reicht es nicht mehr aus, Cookies lediglich ablehnen zu können. Der User muss aktiv dem Tracking zustimmen.

Keine gute Nachricht für Google, die mit Google Analytics ein Analyse-Tool zur Verfügung stellen, das vom User-Tracking lebt. Die Lösung? Eine cookielose Tracking-Alternative, um in Sachen Analyse-Tool nicht gegen Matomo zu verlieren (immerhin haben das auch große politische Institutionen auf ihrer Website im Einsatz). Google stellte eine solche Alternative im Oktober mit Analytics 4.0 vor. Doch für eine umfassende Bewertung des Tools ist es noch zu früh. Die Cookie-Thematik wird Werbetreibende nicht nur deshalb auch im Jahr 2021 weiter beschäftigen.

Das Privacy-Shield-Abkommen zwingt Website-Betreiber zum Handeln

Zusätzlich zur vorherrschenden Cookie-Problematik kippte dann der EuGH auch das Privacy Shield Abkommen mit den USA, das bis zum Juli 2020 Bestand hatte. Betroffen davon sind Unternehmen, die personenbezogene Daten zum Beispiel über Dritt-Anbieter-Tools an Server im nicht-europäischen Ausland senden. Darunter fallen auch diverse Newsletter und Marketing-Automation-Tools.

Marmato hat sich dem Thema angenommen – hier mehr zum Privacy-Shield-Abkommen erfahren!

Eigene Website noch nicht sicher? Dann sollte dies Anfang 2021 unbedingt in Angriff genommen werden. Jetzt Risiko-Check beantragen.

Digitalsteuer seit November 2020

Die politischen Entscheidungsträger in Österreich, der Türkei und Großbritannien hatten entschieden – und so trat die Digitalsteuer im November 2020 in Kraft.

Google entschied sofort, diese Steuer an den Endverbraucher weiterzugeben. Das heißt: Wer Klicks in den genannten Ländern über Google Ads generiert, muss diese nun besteuern. Werbetreibende sollten daher die zusätzlich anfallenden Mehrkosten schon vorab ins Tagesbudget einkalkulieren. Aber Vorsicht: die Länder wenden dabei unterschiedliche Steuersätze an.

Auch andere Länder wie Frankreich, das die Digitalsteuer aufgrund der Pandemie erst einmal aufgeschoben hat, werden höchstwahrscheinlich nachziehen. Spannend bleibt auch, ob Microsoft, Facebook, Linkedin, Xing und andere Werbeplattformen die Steuern an den Endverbraucher weitergeben werden.

Das war das Jahr 2020 aus SEA-Sicht

Google nimmt und Google gibt: Seit September zeigt Google im Ads-Konto nur noch Suchbegriffe an, die von einer großen Anzahl an Usern gestellt wurden. Dies soll zu einer „Stärkung der Privatsphäre und Datensicherheit der User“ beitragen. Für Werbetreibende bedeutet dieser Schritt: Noch weniger Nutzerdaten werden ersichtlich und können so zur Optimierung genutzt werden. Davon betroffen sind vor allem Unternehmen, die nur ein geringes Budget bei Google Ads einsetzen können.

By the way: Happy Birthday Google Ads – ehemals Google Adwords! Im Oktober vor 20 Jahren hat Google seine Werbeplattform ins Leben gerufen.

Google Ads, ehemals Google Adwords, wurde 20 Jahre alt.

Quelle: Google

Free Listings für Google Shopping

Jetzt fehlt noch die Gabe Googles. Zu Beginn des letzten Quartals führte Google die Free Listings für Google Shopping ein. Diese freien Einträge in Google Shopping kamen so gut wie allen Shop-Betreibern zu Gute. Wer zusätzlich ein gepflegtes Merchant Center führt, ist dennoch klar im Vorteil, was Ausspielung der Shopping Cards und Klicks angeht. Noch ungeklärt ist, welche Absicht Google damit verfolgt. Eine Vermutung könnte sein, dass es Teil von Googles Pandemie-Unterstützung-Strategie war. Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte Google einigen Werbetreibenden bis zu 600 € als Corona-Gutschrift im Ads Konto gutgeschrieben. Eine andere Möglichkeit könnte aber auch sein, dass Google hiermit Nicht-Werbetreibenden einen Zugang zu den Shopping-Anzeigen gewährleisten möchte. Mit dem Ziel, neue Werbetreibende zu akquirieren.

Um im Bereich Shopping zu bleiben, noch ein Blick auf Pinterest. Pinterest mausert sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer starken Werbeplattform. Vor allem für Unternehmen, die in der Bekleidungs-, Lebensmittel-, und Gartenindustrie sowie der Tourismusbranche bzw. Hotellerie tätig sind. Im Mai starteten dazu auch in Deutschland die Pinterest Shopping und Katalog Ads. Das neue Format noch nicht ausprobiert? Dann nichts wie rauf damit auf die Liste mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr!

Pinterest Shopping wird immer beliebter!

Quelle: Pinterest

Der große SEO-Jahresrückblick 2020

Jeder SEO weiß: kein Jahr ohne Google-Update. So auch 2020, wie unser SEO-Jahresrückblick zeigen wird. Aber das sollte es nicht gewesen sein – folgend eine Sammlung der wichtigsten SEO-Ereignisse des Jahres.

COVID-19 und die Auswirkungen auf das Suchverhalten

Die Corona-Pandemie trägt massiv zu Unsicherheiten und veränderten Prioritäten innerhalb der Bevölkerung bei. Klar, dass das auch Auswirkungen auf das Suchverhalten der Menschen hat. Ein Fakt, den SEOs branchenübergreifend feststellen mussten – und der zudem bei der Performance-Bewertung einer Website immer im Kopf behalten werden sollte.

So hat etwa die Reisebranche massive Verluste im Suchverhalten hinnehmen müssen. Kein Wunder – Reisebeschränkungen, Reisewarnungen und Quarantänebestimmungen haben auf das Reisen einen besonders starken Einfluss. Ebenso die Bereiche rund um Luxusgüter und Logistik. Finanz- und speziell Versicherungsthemen hingegen werden sogar vermehrt gesucht.

Core Updates 2020: Google updatet fleißig weiter

Es ist fast schon beruhigend zu wissen, dass es in dieser Ausnahmezeit auch Konstanten gibt. Dazu zählen die regelmäßig stattfindenden Core-Updates seitens Google. Diese Core-Updates sind Anpassungen im Ranking-Algorithmus, den die Suchmaschine anwendet, um Websites für das Google-Suchergebnis zu bewerten und einzuordnen.

Im Laufe der Jahre waren wichtige Google-Core-Updates: Panda 2011 (mit der Folge der Mehrgewichtung von hochwertigem Content) und Penguin 2012 (gerichtet gegen Web Spam).

Das Jahr 2020 startete gleich mit einem Paukenschlag: dem Januar-Update des Google-Algorithmus. Als hauptsächlich angepasster Ranking-Faktor wurde schnell die Vertrauenswürdigkeit einer Website innerhalb der eigenen Branche identifiziert. Hauptsächlich betroffen von der Algorithmus-Feinjustierung waren YMYL-Seiten (Your Money, Your Life). Also Websites etwa aus dem Gesundheits- oder Finanzsektor.

Im Mai 2020 kam es zu einer erneuten Algorithmus-Anpassung. Auffällig hierbei: Wieder waren viele Websites aus dem YMYL-Sektor betroffen, jedoch nicht ausschließlich. Auch die Reisebranche sowie verschiedenste Nachrichtenseiten zählten zu den Gewinnern, jedoch auch zu den Verlierern.

Zum Jahresabschluss wartet Google nun abermals mit einem Core-Update im Dezember auf – ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk sozusagen.

Erste Erkenntnisse zeigen, dass Websites, die noch im Mai zu den Verlierern des Core-Updates zählten, nun vermehrt zulegen konnten. Deutliche Ranking-Veränderung wurden bei Wörterbuchseiten ausgemacht. Ein Effekt, der sich rückblickend vielleicht schon im Oktober angebahnt hat, nachdem Google seine Quality Rater Guidelines angepasst hat. Und zwar dahingehend, dass genauer definiert wurde, wann Wörterbucheinträge das Interesse des Nutzers treffen.

Google kündigt Core Web Vitals an

Neben den Google-Core-Updates stand 2020 besonders eine Anpassung der Suchmaschine im Fokus, die jedoch erst im kommenden Jahr in Kraft treten wird. Gemeint ist die Ankündigung der Core Web Vitals. Die Core Web Vitals sind Faktoren der User Experience – bereits heute im Rahmen der Page-Speed-Optimierung von Webmastern vielbeachtet. Im Laufe des Jahres 2021 will der Suchmaschinen-Riese Websites anhand folgender Qualitätssignale bewerten:

  • Wie schnell bietet eine Seite während des Ladevorgangs den hauptsächlichen Content an
  • Wie schnell reagiert eine Seite auf Interaktionen seitens des Users (z.B. Button-Klicks)
  • Wie stabil stellt eine Seite während des Ladens das Layout dar

Hier klicken, wenn man sich detaillierter mit den Core Web Vitals auseinandersetzen möchte.

Um vorbereitet zu sein, sobald Google die Core Web Vitals als Rankingfaktor einführt, gilt es für Website-Betreiber bereits heute, sich um die Optimierung der User Experience zu kümmern. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Marmato war Speaker beim SEO-Day 2020

Der Jahresrückblick 2020 startete (wie auch sonst?) mit dem leidigen Thema Corona. Enden soll er mit etwas durchweg Positivem: wir von marmato sind unter die Speaker gegangen! Zu finden waren wir auf dem SEO-Day 2020 – erstmalig in digitaler Form durchgeführt.

Der ganze Vortrag vom SEO-Day 2020 ist hier zu finden.

Thema des Vortrags: FAQPage-Auszeichnung: welche Rahmenbedingungen gelten?

Hierzu haben wir Ergebnisse bereits vorliegen. Welche Rahmenbedingungen im Online-Marketing 2021 auf uns zukommen, wird sich noch zeigen. Bleiben wir gespannt.

Was war das für ein seltsames Jahr 2020? Nicht nur für das Online-Marketing – auf der ganzen Welt wurde der Alltag für ausnahmslos alle Menschen neu definiert. Der Grund: natürlich die globale Corona-Pandemie. Plötzlich wird von überall aus dem Home-Office gearbeitet. Hefe, Toilettenpapier und Mehl sind zeitweise restlos ausverkauft. (Seit der Netflix-Serie „Das Damengambit“ sind es übrigens die Schachbretter – ein weiteres Kuriosum des Jahres 2020).

Aber 2020 war nicht nur Corona. Was das Jahr für das Online-Marketing bereit hielt, erfährt man in unserem Artikel.

Die Google-Suchtrends 2020 – von Corona bis Wendler

Wenn man das Jahr Revue passieren lässt, darf natürlich ein Blick auf die Google-Suchtrends nicht fehlen. Was hat die Menschen (neben dem einen leidigen Thema) beschäftigt?

Eine Antwort: In keinem anderen Jahr wurde so oft nach Rezepten für Sauerteigbrot gesucht!

Eine andere Antwort: Der Bald-US-Präsident Joe Biden ist für die Menschen in Deutschland ähnlich interessant wie Nordkoreas Kim Jong-un oder die Wendlers (Laura Müller und Michael).

Die Google-Suchtrends im Jahr 2020. Corona dominiert.

Quelle: Google

Was die Deutschen 2020 sonst noch beschäftigt hat? Zum Beispiel die Frage, warum Xavier Naidoo bei DSDS ist. Oder wo denn eigentlich Donald Duck wohnt.

Die Wo- und Warum-Fragen in der Google-Suche 2020.

Quelle: Google

Alle Daten rund um die Trends in der Google-Suche im Jahr 2020 können unter https://trends.google.com/trends/yis/2020/DE/ aufgerufen werden.

Datenschutz und politische Entscheidungen

Spätestens seit diesem Jahr 2020 verfolgt die User auf nahezu jeder Website die Aufforderung, der Cookie-Speicherung zuzustimmen. Dies geschieht in der Regel über einen Cookie-Consent-Banner. Der Grund liegt in neuen EU-Datenschutzrichtlinien. Gemäß diesen reicht es nicht mehr aus, Cookies lediglich ablehnen zu können. Der User muss aktiv dem Tracking zustimmen.

Keine gute Nachricht für Google, die mit Google Analytics ein Analyse-Tool zur Verfügung stellen, das vom User-Tracking lebt. Die Lösung? Eine cookielose Tracking-Alternative, um in Sachen Analyse-Tool nicht gegen Matomo zu verlieren (immerhin haben das auch große politische Institutionen auf ihrer Website im Einsatz). Google stellte eine solche Alternative im Oktober mit Analytics 4.0 vor. Doch für eine umfassende Bewertung des Tools ist es noch zu früh. Die Cookie-Thematik wird Werbetreibende nicht nur deshalb auch im Jahr 2021 weiter beschäftigen.

Das Privacy-Shield-Abkommen zwingt Website-Betreiber zum Handeln

Zusätzlich zur vorherrschenden Cookie-Problematik kippte dann der EuGH auch das Privacy Shield Abkommen mit den USA, das bis zum Juli 2020 Bestand hatte. Betroffen davon sind Unternehmen, die personenbezogene Daten zum Beispiel über Dritt-Anbieter-Tools an Server im nicht-europäischen Ausland senden. Darunter fallen auch diverse Newsletter und Marketing-Automation-Tools.

Marmato hat sich dem Thema angenommen – hier mehr zum Privacy-Shield-Abkommen erfahren!

Eigene Website noch nicht sicher? Dann sollte dies Anfang 2021 unbedingt in Angriff genommen werden. Jetzt Risiko-Check beantragen.

Digitalsteuer seit November 2020

Die politischen Entscheidungsträger in Österreich, der Türkei und Großbritannien hatten entschieden – und so trat die Digitalsteuer im November 2020 in Kraft.

Google entschied sofort, diese Steuer an den Endverbraucher weiterzugeben. Das heißt: Wer Klicks in den genannten Ländern über Google Ads generiert, muss diese nun besteuern. Werbetreibende sollten daher die zusätzlich anfallenden Mehrkosten schon vorab ins Tagesbudget einkalkulieren. Aber Vorsicht: die Länder wenden dabei unterschiedliche Steuersätze an.

Auch andere Länder wie Frankreich, das die Digitalsteuer aufgrund der Pandemie erst einmal aufgeschoben hat, werden höchstwahrscheinlich nachziehen. Spannend bleibt auch, ob Microsoft, Facebook, Linkedin, Xing und andere Werbeplattformen die Steuern an den Endverbraucher weitergeben werden.

Das war das Jahr 2020 aus SEA-Sicht

Google nimmt und Google gibt: Seit September zeigt Google im Ads-Konto nur noch Suchbegriffe an, die von einer großen Anzahl an Usern gestellt wurden. Dies soll zu einer „Stärkung der Privatsphäre und Datensicherheit der User“ beitragen. Für Werbetreibende bedeutet dieser Schritt: Noch weniger Nutzerdaten werden ersichtlich und können so zur Optimierung genutzt werden. Davon betroffen sind vor allem Unternehmen, die nur ein geringes Budget bei Google Ads einsetzen können.

By the way: Happy Birthday Google Ads – ehemals Google Adwords! Im Oktober vor 20 Jahren hat Google seine Werbeplattform ins Leben gerufen.

Google Ads, ehemals Google Adwords, wurde 20 Jahre alt.

Quelle: Google

Free Listings für Google Shopping

Jetzt fehlt noch die Gabe Googles. Zu Beginn des letzten Quartals führte Google die Free Listings für Google Shopping ein. Diese freien Einträge in Google Shopping kamen so gut wie allen Shop-Betreibern zu Gute. Wer zusätzlich ein gepflegtes Merchant Center führt, ist dennoch klar im Vorteil, was Ausspielung der Shopping Cards und Klicks angeht. Noch ungeklärt ist, welche Absicht Google damit verfolgt. Eine Vermutung könnte sein, dass es Teil von Googles Pandemie-Unterstützung-Strategie war. Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte Google einigen Werbetreibenden bis zu 600 € als Corona-Gutschrift im Ads Konto gutgeschrieben. Eine andere Möglichkeit könnte aber auch sein, dass Google hiermit Nicht-Werbetreibenden einen Zugang zu den Shopping-Anzeigen gewährleisten möchte. Mit dem Ziel, neue Werbetreibende zu akquirieren.

Um im Bereich Shopping zu bleiben, noch ein Blick auf Pinterest. Pinterest mausert sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer starken Werbeplattform. Vor allem für Unternehmen, die in der Bekleidungs-, Lebensmittel-, und Gartenindustrie sowie der Tourismusbranche bzw. Hotellerie tätig sind. Im Mai starteten dazu auch in Deutschland die Pinterest Shopping und Katalog Ads. Das neue Format noch nicht ausprobiert? Dann nichts wie rauf damit auf die Liste mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr!

Pinterest Shopping wird immer beliebter!

Quelle: Pinterest

Der große SEO-Jahresrückblick 2020

Jeder SEO weiß: kein Jahr ohne Google-Update. So auch 2020, wie unser SEO-Jahresrückblick zeigen wird. Aber das sollte es nicht gewesen sein – folgend eine Sammlung der wichtigsten SEO-Ereignisse des Jahres.

COVID-19 und die Auswirkungen auf das Suchverhalten

Die Corona-Pandemie trägt massiv zu Unsicherheiten und veränderten Prioritäten innerhalb der Bevölkerung bei. Klar, dass das auch Auswirkungen auf das Suchverhalten der Menschen hat. Ein Fakt, den SEOs branchenübergreifend feststellen mussten – und der zudem bei der Performance-Bewertung einer Website immer im Kopf behalten werden sollte.

So hat etwa die Reisebranche massive Verluste im Suchverhalten hinnehmen müssen. Kein Wunder – Reisebeschränkungen, Reisewarnungen und Quarantänebestimmungen haben auf das Reisen einen besonders starken Einfluss. Ebenso die Bereiche rund um Luxusgüter und Logistik. Finanz- und speziell Versicherungsthemen hingegen werden sogar vermehrt gesucht.

Core Updates 2020: Google updatet fleißig weiter

Es ist fast schon beruhigend zu wissen, dass es in dieser Ausnahmezeit auch Konstanten gibt. Dazu zählen die regelmäßig stattfindenden Core-Updates seitens Google. Diese Core-Updates sind Anpassungen im Ranking-Algorithmus, den die Suchmaschine anwendet, um Websites für das Google-Suchergebnis zu bewerten und einzuordnen.

Im Laufe der Jahre waren wichtige Google-Core-Updates: Panda 2011 (mit der Folge der Mehrgewichtung von hochwertigem Content) und Penguin 2012 (gerichtet gegen Web Spam).

Das Jahr 2020 startete gleich mit einem Paukenschlag: dem Januar-Update des Google-Algorithmus. Als hauptsächlich angepasster Ranking-Faktor wurde schnell die Vertrauenswürdigkeit einer Website innerhalb der eigenen Branche identifiziert. Hauptsächlich betroffen von der Algorithmus-Feinjustierung waren YMYL-Seiten (Your Money, Your Life). Also Websites etwa aus dem Gesundheits- oder Finanzsektor.

Im Mai 2020 kam es zu einer erneuten Algorithmus-Anpassung. Auffällig hierbei: Wieder waren viele Websites aus dem YMYL-Sektor betroffen, jedoch nicht ausschließlich. Auch die Reisebranche sowie verschiedenste Nachrichtenseiten zählten zu den Gewinnern, jedoch auch zu den Verlierern.

Zum Jahresabschluss wartet Google nun abermals mit einem Core-Update im Dezember auf – ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk sozusagen.

Erste Erkenntnisse zeigen, dass Websites, die noch im Mai zu den Verlierern des Core-Updates zählten, nun vermehrt zulegen konnten. Deutliche Ranking-Veränderung wurden bei Wörterbuchseiten ausgemacht. Ein Effekt, der sich rückblickend vielleicht schon im Oktober angebahnt hat, nachdem Google seine Quality Rater Guidelines angepasst hat. Und zwar dahingehend, dass genauer definiert wurde, wann Wörterbucheinträge das Interesse des Nutzers treffen.

Google kündigt Core Web Vitals an

Neben den Google-Core-Updates stand 2020 besonders eine Anpassung der Suchmaschine im Fokus, die jedoch erst im kommenden Jahr in Kraft treten wird. Gemeint ist die Ankündigung der Core Web Vitals. Die Core Web Vitals sind Faktoren der User Experience – bereits heute im Rahmen der Page-Speed-Optimierung von Webmastern vielbeachtet. Im Laufe des Jahres 2021 will der Suchmaschinen-Riese Websites anhand folgender Qualitätssignale bewerten:

  • Wie schnell bietet eine Seite während des Ladevorgangs den hauptsächlichen Content an
  • Wie schnell reagiert eine Seite auf Interaktionen seitens des Users (z.B. Button-Klicks)
  • Wie stabil stellt eine Seite während des Ladens das Layout dar

Hier klicken, wenn man sich detaillierter mit den Core Web Vitals auseinandersetzen möchte.

Um vorbereitet zu sein, sobald Google die Core Web Vitals als Rankingfaktor einführt, gilt es für Website-Betreiber bereits heute, sich um die Optimierung der User Experience zu kümmern. Jetzt Kontakt aufnehmen!

Marmato war Speaker beim SEO-Day 2020

Der Jahresrückblick 2020 startete (wie auch sonst?) mit dem leidigen Thema Corona. Enden soll er mit etwas durchweg Positivem: wir von marmato sind unter die Speaker gegangen! Zu finden waren wir auf dem SEO-Day 2020 – erstmalig in digitaler Form durchgeführt.

Der ganze Vortrag vom SEO-Day 2020 ist hier zu finden.

Thema des Vortrags: FAQPage-Auszeichnung: welche Rahmenbedingungen gelten?

Hierzu haben wir Ergebnisse bereits vorliegen. Welche Rahmenbedingungen im Online-Marketing 2021 auf uns zukommen, wird sich noch zeigen. Bleiben wir gespannt.

Über den Autor

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SEO ist spannend, SEO macht Spaß! Das darf ich als erfahrener SEO Analyst bei meiner täglichen Arbeit in Stuttgart stets aufs Neue erfahren. Seit meinem (durchaus fachfremden) Studium der Politik- und Sozialwissenschaften habe ich mich dem Thema verschrieben und mittlerweile einige Jahre im SEO-Bereich auf dem Buckel. Als Autor unseres Blogs möchte ich unseren Lesern das weite Feld der Suchmaschinenoptimierung näherbringen.
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