Google hat am 17. November angekündigt, mit dem Rollout eines grundlegenden Core-Updates zu beginnen. Das Spam-Update soll die Qualität der Suchergebnisse verbessern, indem Websites, die der Algorithmus als Spam einschätzt, aussortiert werden.

Grundlegende Core-Updates werden mehrmals im Jahr durchgeführt. Das letzte Update fand im Juni statt – das June 2021 Core Update. In der Regel brauchen die Updates ein bis zwei Wochen bis zum vollständigen Roll-out.

Google nimmt mehrmals im Jahr bedeutende Aktualisierungen an den Suchalgorithmen vor. Diese werden mal mehr, mal weniger stark von Webmastern und SEOs bemerkt. Ziel eines Updates ist es, den Nutzern die relevantesten und vertrauenswürdigsten Ergebnisse für ihre Suchanfrage anzuzeigen.

Rankingschwankungen durch das Spam-Update

Während und nach dem Roll-out kann es bei einigen Websites aufgrund des Spam-Updates zu Ranking-Schwankungen kommen. Allerdings müssen sich SEOs keine Sorgen machen, sofern keine Black-Hat-SEO-Methoden angewendet wurden wie z.B. Linkspamming oder Cloaking. Bei dieser Vorgehensweise wird ganz bewusst gegen die Richtlinien von Google verstoßen, um das Ranking zu verbessern.

Jedoch kann eine Website auch ohne Black Hat SEO als Spam von Google eingestuft werden. Beispielsweise kann eine Seite von einem Hackerangriff betroffen sein und den Nutzern Spam liefern, ohne dass der Website-Inhaber davon weiß. In dem Fall muss mit Rankingverlusten gerechnet werden. Denn Google unterscheidet nicht zwischen gehacktem oder absichtlichem Spam.

Jedes Jahr wird ein Bericht zur Spam-Bekämpfung veröffentlicht, aus dem klar hervorgeht, dass die Zahl der Fälle von gehacktem Spam ständig steigt.

Wie definiert Google Spam?

Google hat den Algorithmus so konzipiert, dass relevante und zuverlässige Websites ganz oben in den SERPs angezeigt werden. Unter „Spam“ versteht Google einerseits die Verwendung von Techniken, die dazu da sind, den Algorithmus auszutricksen und sich ohne qualitativ hochwertigen Inhalt gute Positionen in den SERPs zu sichern. Andererseits gehören auch Taktiken dazu, die den Usern schaden können. Google hat in den Webmaster-Richtlinien die Arten von Spam-Verhalten dokumentiert:

  • Minderwertige Websites, die Nutzer dazu verleiten, persönliche Daten anzugeben oder Malware (Schadprogramme) zu installieren
  • Phishing-Betrug

Wie erkennt Google Spammer?

Zum Erkennen von Spam verwendet Google eine Mischung aus manueller Überprüfung durch MitarbeiterInnen und eine Vielzahl von automatisierten Systemen. Google lässt sich wie gewohnt nicht tiefer in die Karten schauen, die genauen Vorgehensweisen und Techniken werden nicht veröffentlicht.

Was tun, wenn das Ranking Deiner Website nach dem Spam-Update fällt?

Fällt Dein Ranking nach dem November-Spam-Update, sollte die Sicherheit der Website überprüft und ein möglicher Hackerangriff nicht ausgeschlossen werden. Die genauen Auswirkungen des Updates wird Google im nächsten jährlichen Bericht zur Spam-Bekämpfung veröffentlichen.

Wer nicht bis dahin warten will, kann auf unser SEO-Know-how zurückgreifen, um gezielte Analysen anzustoßen.

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