Der Einzelhandelssektor war im Laufe der Jahre vielen Bedrohungen ausgesetzt, die sich während der Coronavirus-Pandemie noch verschärft haben. Da die stationären Ladengeschäfte zum Großteil schließen mussten, ist der digitale Handel immer wichtiger geworden.

Verbraucher kaufen zunehmend online ein: Neben notwendigen Gütern werden deshalb auch Spielzeug, Bekleidung und Haushaltswaren im Online-Shop immer lukrativer. Für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, stärker mit den Verbrauchern online in Kontakt zu treten. Doch viele können es sich nicht leisten, dafür viel Geld auszugeben.

Google führt Free Listings für Shopping Ergebnisse ein

Angesichts dieser Herausforderungen hat Google im April beschlossen, es Händlern zu ermöglichen, ihre Produkte kostenlos über Google zu verkaufen. Diese Änderung war zunächst nur in den USA in Kraft getreten. Nun hat Google dies global ausgeweitet.

Seit Mitte Oktober bestehen die Suchergebnisse auf der Registerkarte „Google Shopping“ auch bei uns in erster Linie aus kostenlosen Einträgen. Das hilft Händlern online präsenter zu werden. Und das ohne, dass ein Schalten von Werbeanzeigen bei Google Kosten verursacht.

Einzelhändler können so Millionen von Menschen, die täglich über Google shoppen, kostenlos erreichen und von ihren Produkten überzeugen. Auf der anderen Seite bedeutet das: der Konsument findet nun mehr Produkte von Händlern, die bisher noch nicht auf Google präsent waren.

Werbetreibende, die bereits bei Google Shopping Anzeigen schalten – profitieren dadurch doppelt. Neben den bezahlten Kampagnen erscheinen jetzt auch kostenlose Produkteinträge.

Wo sind die kostenlosen Google Shopping Listings zu finden?

Die kostenlosen (organischen) Listings beziehen sich auf die Produkte, die über die Registerkarte „Google Shopping“ auffindbar sind:

Jetzt in Deutschland kostenlose Google Shopping Einträge nutzen

Quelle: Google

In diesem Bereich befinden sich ganz oben zwar weiterhin die bezahlten Google Shopping Anzeigen, jedoch besteht nun der untere Teil aus kostenlosen Listings:

Unterschiede kostenlose Shopping Anzeigen und bezahlte Ads

Quelle: Google

Wie lege ich kostenlose Google Shopping Listings an?

Wer bereits Nutzer des Google Merchant Centers und der Google Shopping-Anzeigen ist, muss lediglich die Google-Plattformen in den Feed-Einstellungen des Merchant Centers aktivieren, um die Vorteile der kostenlosen Angebote zu nutzen:Kostenlose Shopping Einträge im Merchant Center anzeigen lassen

Quelle: Google Merchant Center

Auch neue Nutzer des Merchant Centers können das kostenlose Angebot nutzen, ohne bezahlte Shopping Anzeigen zu schalten. Dazu müssen die eigenen Produkte über einen Daten-Feed im Merchant Center eingereicht und bei den Feed-Einstellungen nur die Google-Plattformen als Zielanwendung ausgewählt werden.

Wie kann ich die kostenlosen Klicks auswerten?

Die kostenlosen Klicks lassen sich im neuen Leistungsbericht für Oberflächen im Google Merchant Center anzeigen, indem  „Leistung“ und dann „Dashboard“ in der linken Navigation ausgewählt wird:

Auflistung der kostenlosen Google Shopping Einträge im Merchant Center

Quelle: Google Merchant Center

Hier besteht dann auch die Möglichkeit, die Klicks nach Produkt, Marke und Kategorie zu segmentieren. Außerdem kann oben rechts der gewünschte Betrachtungszeitraum eingestellt werden.

Fazit zu den kostenlosen Google Shopping Listings

Die kostenlosen Google Shopping Einträge könnten für viele kleinere Shops mit geringem Budget den Einstieg in die Online-Shopping-Welt bedeuten. Eine Hürde stellt hier bisher noch die Komplexität bei der Einrichtung der Shopping Anzeigen über einen Daten-Feed dar. Google hat jedoch bereits angekündigt, dass das Onboarding leichter gemacht werden soll, um diese Hürde für Händler zu minimieren. Bis dahin, sollten Einzelhändler auf die Unterstützung durch eine Agentur setzen, nicht nur bei bezahlten Google Shopping Anzeigen.

Der Einzelhandelssektor war im Laufe der Jahre vielen Bedrohungen ausgesetzt, die sich während der Coronavirus-Pandemie noch verschärft haben. Da die stationären Ladengeschäfte zum Großteil schließen mussten, ist der digitale Handel immer wichtiger geworden.

Verbraucher kaufen zunehmend online ein: Neben notwendigen Gütern werden deshalb auch Spielzeug, Bekleidung und Haushaltswaren im Online-Shop immer lukrativer. Für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, stärker mit den Verbrauchern online in Kontakt zu treten. Doch viele können es sich nicht leisten, dafür viel Geld auszugeben.

Google führt Free Listings für Shopping Ergebnisse ein

Angesichts dieser Herausforderungen hat Google im April beschlossen, es Händlern zu ermöglichen, ihre Produkte kostenlos über Google zu verkaufen. Diese Änderung war zunächst nur in den USA in Kraft getreten. Nun hat Google dies global ausgeweitet.

Seit Mitte Oktober bestehen die Suchergebnisse auf der Registerkarte „Google Shopping“ auch bei uns in erster Linie aus kostenlosen Einträgen. Das hilft Händlern online präsenter zu werden. Und das ohne, dass ein Schalten von Werbeanzeigen bei Google Kosten verursacht.

Einzelhändler können so Millionen von Menschen, die täglich über Google shoppen, kostenlos erreichen und von ihren Produkten überzeugen. Auf der anderen Seite bedeutet das: der Konsument findet nun mehr Produkte von Händlern, die bisher noch nicht auf Google präsent waren.

Werbetreibende, die bereits bei Google Shopping Anzeigen schalten – profitieren dadurch doppelt. Neben den bezahlten Kampagnen erscheinen jetzt auch kostenlose Produkteinträge.

Wo sind die kostenlosen Google Shopping Listings zu finden?

Die kostenlosen (organischen) Listings beziehen sich auf die Produkte, die über die Registerkarte „Google Shopping“ auffindbar sind:

Jetzt in Deutschland kostenlose Google Shopping Einträge nutzen

Quelle: Google

In diesem Bereich befinden sich ganz oben zwar weiterhin die bezahlten Google Shopping Anzeigen, jedoch besteht nun der untere Teil aus kostenlosen Listings:

Unterschiede kostenlose Shopping Anzeigen und bezahlte Ads

Quelle: Google

Wie lege ich kostenlose Google Shopping Listings an?

Wer bereits Nutzer des Google Merchant Centers und der Google Shopping-Anzeigen ist, muss lediglich die Google-Plattformen in den Feed-Einstellungen des Merchant Centers aktivieren, um die Vorteile der kostenlosen Angebote zu nutzen:Kostenlose Shopping Einträge im Merchant Center anzeigen lassen

Quelle: Google Merchant Center

Auch neue Nutzer des Merchant Centers können das kostenlose Angebot nutzen, ohne bezahlte Shopping Anzeigen zu schalten. Dazu müssen die eigenen Produkte über einen Daten-Feed im Merchant Center eingereicht und bei den Feed-Einstellungen nur die Google-Plattformen als Zielanwendung ausgewählt werden.

Wie kann ich die kostenlosen Klicks auswerten?

Die kostenlosen Klicks lassen sich im neuen Leistungsbericht für Oberflächen im Google Merchant Center anzeigen, indem  „Leistung“ und dann „Dashboard“ in der linken Navigation ausgewählt wird:

Auflistung der kostenlosen Google Shopping Einträge im Merchant Center

Quelle: Google Merchant Center

Hier besteht dann auch die Möglichkeit, die Klicks nach Produkt, Marke und Kategorie zu segmentieren. Außerdem kann oben rechts der gewünschte Betrachtungszeitraum eingestellt werden.

Fazit zu den kostenlosen Google Shopping Listings

Die kostenlosen Google Shopping Einträge könnten für viele kleinere Shops mit geringem Budget den Einstieg in die Online-Shopping-Welt bedeuten. Eine Hürde stellt hier bisher noch die Komplexität bei der Einrichtung der Shopping Anzeigen über einen Daten-Feed dar. Google hat jedoch bereits angekündigt, dass das Onboarding leichter gemacht werden soll, um diese Hürde für Händler zu minimieren. Bis dahin, sollten Einzelhändler auf die Unterstützung durch eine Agentur setzen, nicht nur bei bezahlten Google Shopping Anzeigen.

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SEA ist mehr als nur bezahlte Anzeigen schalten. Mich fasziniert es jeden Tag das Beste aus den Anzeigen herauszuholen. Die neuesten Erkenntnisse teile ich hier im Blog.
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