Seit Mitte Mai ist die Google-Integration Google for Jobs in Deutschland angekommen. Seitdem spielt Google den Usern suchmaschinenintern Jobangebote nach dementsprechender Suche aus. Das hat Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Performance einschlägiger Jobportale. Und es eröffnet dem Nutzer neue Möglichkeiten. In diesem Blog-Thema wird die Google-Jobintegration genauer betrachtet.

Was ist Google for Jobs und welche Effekte kann man beobachten

Google for Jobs ist im Grunde nichts anderes als ein suchmaschinenintegriertes Jobportal. Das, was Monster, Xing und Co. anzeigen, macht nun Google – ohne einen Klick auf Monster, Xing und Co. notwendig zu machen.

Genau das ist es, was von Jobportal-Webmastern kritisch beäugt wird. Zumal die Jobintegration der Suchmaschine den ohnehin harten Kampf um die Platzierung auf Seite 1 noch verschärft. Die Google-for-Jobs-Box ist – anders als beim Featured Snippet – nicht als Position 0 im SERP zu betrachten. Sie nimmt Position 1 (in seltenen Fällen Platz 2 oder 3) ein. Die logische Konsequenz: Die erste Seite der Google-SERPS besteht für Keywords im Dunstkreis der Stellensuche aus nunmehr neun organischen Treffern. Doch hierbei kommt es ganz darauf an, aus welcher Brille man auf die Neuerung blickt. Denn kleine Seiten, die normalerweise keine Chance haben, dass ihre Jobangebote gesehen werden, haben nun die Möglichkeit, sichtbar zu werden.

Wie sieht Google for Jobs im SERP aus?

Die Google-for-Jobs-Integration besteht eigentlich aus zwei Boxen. Einerseits einer kleineren mit Verlinkungen hin zu den Jobportalen. Es stimmt also nicht gänzlich, dass die Google-for-Jobs-Box den Seiten die Klicks streitig macht. Die „wichtigere“ Box ist prominenter im Sichtfeld des Suchenden. Sie ist die eigentliche Integration, bestehend aus drei Stellenanzeigen.

Das Ganze kann wie folgt aussehen:

So könnte ein Snippet für Google for Jobs im SERP aussehen.

Quelle: Google

Google for Jobs zieht an der Konkurrenz vorbei

Bereits früh nachdem die Google-Neuerung an den Start ging, konnte sie die Marktführerschaft für einschlägige Keywords an sich reißen. Kein Wunder, schließlich ist das Google-Angebot innerhalb der Suchmaschine nicht wirklich überraschend vor den weiteren organischen Treffern gelistet.

Wo bisher Indeed, Stepstone und weitere bekannte und organisch gut gelistete Websites das erste organische Suchergebnis darstellten, steht nun Google höchstselbst.

Sistrix hat sich nach Ausrollen der Neuerung der Thematik angenommen und die Sichtbarkeit der Jobintegration mit der von etablierten Branchenprimen verglichen. Das Ergebnis zeigte deutlich auf, dass das Google-Angebot schon jetzt organisch sichtbarer ist als die Konkurrenz.

Doch für welche Keywords wird Google for Jobs eigentlich ausgespielt? Auch hier hat Sistrix einen genaueren Blick gewagt und drei Keyword-Cluster herauskristallisiert.

  1. Jobsuchen: Wer nach „suche einen job“, „friseur gesucht“ oder „stellenangebot passau“ sucht, bekommt meist Google for Jobs in den SERPs angezeigt.
  2. Berufe: Exakte Berufsbezeichnungen ziehen ebenfalls Google-for-Jobs-Anzeigen nach sich. Etwa „marketing manager“, „arzthelferin“ oder „postbote“.
  3. Firmennamen: Interpretiert Google die Suche eines Firmennamens als Absicht der Stellensuche, bekommt der User auch hier Stellenanzeigen angezeigt. Beispiele sind „bundeswehr jobs“ oder „bosch karriere“.

Wer den Sistrix-Artikel im Detail lesen will: Hier geht es zum Artikel

Wie wird man bei Google for Jobs ausgespielt?

Ergreift man einige SEO-Maßnahmen, die die Seite für die Suchmaschine ideal interpretierbar machen, hat man zweifellos gute Karten, bei Google for Jobs für die entsprechenden Stellenanzeigen angezeigt zu werden.

  1. Ohne Keywords geht in SEO nichts!

Wer für bestimmte Keywords ranken will, muss diese natürlich auf der zu optimierenden Seite auch anbieten. Anders verhält es sich auch nicht bei der Google-for-Jobs-Optimierung. Will man für „Marketing Manager“ in der Box ganz oben im SERP ausgespielt werden, nutzt man das Keyword in der Stellenausschreibung.

  1. Page-Title-Optimierung

Der Page Title und dessen Optimierung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen im SEO. Deshalb sollte im Page Title auch unbedingt das Haupt-Keyword weit vorne platziert werden. Ein möglicher Title-Tag könnte wie folgt gestaltet sein: „Marketing Manager in Stuttgart gesucht | marmato GmbH“

  1. Strukturierte Daten sind das A und O

Am wohl wichtigsten für ein Erscheinen im Job-Snippet von Google ist das Bereitstellen von Strukturierten Daten. Das Markup „Jobs“ ist das Mittel der Wahl für die Auszeichnung Ihrer Webseiten-Informationen. Hier werden Daten wie Jobbeschreibung, Job-Standort und Unternehmensadresse hinterlegt. Der Suchmaschine wird hiermit der Zugang zu den relevanten Informationen erleichtert bzw. diese verständlich gemacht. Mögliche Auszeichnungsformate sind Microdata, RDFa oder JSON-LD.

Googles Maßnahmen-Katalog für die Google-for-Jobs-Optimierung

Auf der Google-Developers-Seite hat der Suchmaschinen-Riese klare Informationen für Website-Betreiber bereitgestellt, was im Detail zu beachten ist, um mit Jobangeboten in der Jobs-Box zu erscheinen. Der Maßnahmen-Katalog beinhaltet:

  • Technische Richtlinien: Wo sollen die Strukturierten Daten platziert werden?
  • Inhaltsrichtlinien: Wie ist die Stellenausschreibung zu gestalten?
  • Qualitätsrichtlinien: Infos zu Vollständigkeit, Relevanz oder Inhalt.
  • Richtlinien für Strukturierte Daten: Erforderliche Eigenschaften des JobPosting-Markups

Lesen Sie hier mehr zu Googles konkreten Empfehlungen.

Welche Vorteile bringt die Anzeige in Google for Jobs?

Achtet man auf oben genannte Punkte, hat man gute Karten im Kampf um die Platzierung bei Google for Jobs. Und es sollte auch das Ziel sein, hier gelistet zu werden, möchte man im Werben um gute Arbeitskräfte nicht ins Hintertreffen geraten.

Zwar macht die Google-Neuerung den Klick auf die Website im ersten Moment überflüssig. Spätestens wenn der potenzielle Bewerber aber ein konkretes Interesse an der Stellenausschreibung hat, muss er den Schritt hin zum Website-Besuch machen. Ein direktes Bewerben über Google for Jobs ist (bislang) nicht möglich.

Optimieren Sie Ihre Daten so, dass Ihre Stellenausschreibung in Google for Jobs landet.

Quelle: Google

Findet man die eigene Stellenanzeige also im Job-Snippet von Google, erhöht das die Sichtbarkeit des Jobangebots. Und der User bekommt außerdem die Anzeige durch die Einbindung auf Google direkt und somit schneller im Detail angezeigt.

Als Folge erhält man mehr Bewerbungen. Google for Jobs eröffnet ergo neue Möglichkeiten, das eigene Stellenangebot weiter zu pushen!

Seit Mitte Mai ist die Google-Integration Google for Jobs in Deutschland angekommen. Seitdem spielt Google den Usern suchmaschinenintern Jobangebote nach dementsprechender Suche aus. Das hat Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Performance einschlägiger Jobportale. Und es eröffnet dem Nutzer neue Möglichkeiten. In diesem Blog-Thema wird die Google-Jobintegration genauer betrachtet.

Was ist Google for Jobs und welche Effekte kann man beobachten

Google for Jobs ist im Grunde nichts anderes als ein suchmaschinenintegriertes Jobportal. Das, was Monster, Xing und Co. anzeigen, macht nun Google – ohne einen Klick auf Monster, Xing und Co. notwendig zu machen.

Genau das ist es, was von Jobportal-Webmastern kritisch beäugt wird. Zumal die Jobintegration der Suchmaschine den ohnehin harten Kampf um die Platzierung auf Seite 1 noch verschärft. Die Google-for-Jobs-Box ist – anders als beim Featured Snippet – nicht als Position 0 im SERP zu betrachten. Sie nimmt Position 1 (in seltenen Fällen Platz 2 oder 3) ein. Die logische Konsequenz: Die erste Seite der Google-SERPS besteht für Keywords im Dunstkreis der Stellensuche aus nunmehr neun organischen Treffern. Doch hierbei kommt es ganz darauf an, aus welcher Brille man auf die Neuerung blickt. Denn kleine Seiten, die normalerweise keine Chance haben, dass ihre Jobangebote gesehen werden, haben nun die Möglichkeit, sichtbar zu werden.

Wie sieht Google for Jobs im SERP aus?

Die Google-for-Jobs-Integration besteht eigentlich aus zwei Boxen. Einerseits einer kleineren mit Verlinkungen hin zu den Jobportalen. Es stimmt also nicht gänzlich, dass die Google-for-Jobs-Box den Seiten die Klicks streitig macht. Die „wichtigere“ Box ist prominenter im Sichtfeld des Suchenden. Sie ist die eigentliche Integration, bestehend aus drei Stellenanzeigen.

Das Ganze kann wie folgt aussehen:

So könnte ein Snippet für Google for Jobs im SERP aussehen.

Quelle: Google

Google for Jobs zieht an der Konkurrenz vorbei

Bereits früh nachdem die Google-Neuerung an den Start ging, konnte sie die Marktführerschaft für einschlägige Keywords an sich reißen. Kein Wunder, schließlich ist das Google-Angebot innerhalb der Suchmaschine nicht wirklich überraschend vor den weiteren organischen Treffern gelistet.

Wo bisher Indeed, Stepstone und weitere bekannte und organisch gut gelistete Websites das erste organische Suchergebnis darstellten, steht nun Google höchstselbst.

Sistrix hat sich nach Ausrollen der Neuerung der Thematik angenommen und die Sichtbarkeit der Jobintegration mit der von etablierten Branchenprimen verglichen. Das Ergebnis zeigte deutlich auf, dass das Google-Angebot schon jetzt organisch sichtbarer ist als die Konkurrenz.

Doch für welche Keywords wird Google for Jobs eigentlich ausgespielt? Auch hier hat Sistrix einen genaueren Blick gewagt und drei Keyword-Cluster herauskristallisiert.

  1. Jobsuchen: Wer nach „suche einen job“, „friseur gesucht“ oder „stellenangebot passau“ sucht, bekommt meist Google for Jobs in den SERPs angezeigt.
  2. Berufe: Exakte Berufsbezeichnungen ziehen ebenfalls Google-for-Jobs-Anzeigen nach sich. Etwa „marketing manager“, „arzthelferin“ oder „postbote“.
  3. Firmennamen: Interpretiert Google die Suche eines Firmennamens als Absicht der Stellensuche, bekommt der User auch hier Stellenanzeigen angezeigt. Beispiele sind „bundeswehr jobs“ oder „bosch karriere“.

Wer den Sistrix-Artikel im Detail lesen will: Hier geht es zum Artikel

Wie wird man bei Google for Jobs ausgespielt?

Ergreift man einige SEO-Maßnahmen, die die Seite für die Suchmaschine ideal interpretierbar machen, hat man zweifellos gute Karten, bei Google for Jobs für die entsprechenden Stellenanzeigen angezeigt zu werden.

  1. Ohne Keywords geht in SEO nichts!

Wer für bestimmte Keywords ranken will, muss diese natürlich auf der zu optimierenden Seite auch anbieten. Anders verhält es sich auch nicht bei der Google-for-Jobs-Optimierung. Will man für „Marketing Manager“ in der Box ganz oben im SERP ausgespielt werden, nutzt man das Keyword in der Stellenausschreibung.

  1. Page-Title-Optimierung

Der Page Title und dessen Optimierung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen im SEO. Deshalb sollte im Page Title auch unbedingt das Haupt-Keyword weit vorne platziert werden. Ein möglicher Title-Tag könnte wie folgt gestaltet sein: „Marketing Manager in Stuttgart gesucht | marmato GmbH“

  1. Strukturierte Daten sind das A und O

Am wohl wichtigsten für ein Erscheinen im Job-Snippet von Google ist das Bereitstellen von Strukturierten Daten. Das Markup „Jobs“ ist das Mittel der Wahl für die Auszeichnung Ihrer Webseiten-Informationen. Hier werden Daten wie Jobbeschreibung, Job-Standort und Unternehmensadresse hinterlegt. Der Suchmaschine wird hiermit der Zugang zu den relevanten Informationen erleichtert bzw. diese verständlich gemacht. Mögliche Auszeichnungsformate sind Microdata, RDFa oder JSON-LD.

Googles Maßnahmen-Katalog für die Google-for-Jobs-Optimierung

Auf der Google-Developers-Seite hat der Suchmaschinen-Riese klare Informationen für Website-Betreiber bereitgestellt, was im Detail zu beachten ist, um mit Jobangeboten in der Jobs-Box zu erscheinen. Der Maßnahmen-Katalog beinhaltet:

  • Technische Richtlinien: Wo sollen die Strukturierten Daten platziert werden?
  • Inhaltsrichtlinien: Wie ist die Stellenausschreibung zu gestalten?
  • Qualitätsrichtlinien: Infos zu Vollständigkeit, Relevanz oder Inhalt.
  • Richtlinien für Strukturierte Daten: Erforderliche Eigenschaften des JobPosting-Markups

Lesen Sie hier mehr zu Googles konkreten Empfehlungen.

Welche Vorteile bringt die Anzeige in Google for Jobs?

Achtet man auf oben genannte Punkte, hat man gute Karten im Kampf um die Platzierung bei Google for Jobs. Und es sollte auch das Ziel sein, hier gelistet zu werden, möchte man im Werben um gute Arbeitskräfte nicht ins Hintertreffen geraten.

Zwar macht die Google-Neuerung den Klick auf die Website im ersten Moment überflüssig. Spätestens wenn der potenzielle Bewerber aber ein konkretes Interesse an der Stellenausschreibung hat, muss er den Schritt hin zum Website-Besuch machen. Ein direktes Bewerben über Google for Jobs ist (bislang) nicht möglich.

Optimieren Sie Ihre Daten so, dass Ihre Stellenausschreibung in Google for Jobs landet.

Quelle: Google

Findet man die eigene Stellenanzeige also im Job-Snippet von Google, erhöht das die Sichtbarkeit des Jobangebots. Und der User bekommt außerdem die Anzeige durch die Einbindung auf Google direkt und somit schneller im Detail angezeigt.

Als Folge erhält man mehr Bewerbungen. Google for Jobs eröffnet ergo neue Möglichkeiten, das eigene Stellenangebot weiter zu pushen!

Über den Autor

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SEO ist spannend, SEO macht Spaß! Das darf ich als erfahrener SEO Analyst bei meiner täglichen Arbeit in Stuttgart stets aufs Neue erfahren. Seit meinem (durchaus fachfremden) Studium der Politik- und Sozialwissenschaften habe ich mich dem Thema verschrieben und mittlerweile einige Jahre im SEO-Bereich auf dem Buckel. Als Autor unseres Blogs möchte ich unseren Lesern das weite Feld der Suchmaschinenoptimierung näherbringen.
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